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Archiv 2021

  • Feldbahnmuseum unter Strom

    In den Wintermonaten konnten wir den ersten Teil einer Fahrleitungsanlage für Grubenlokomotiven in Betrieb nehmen. Angedacht war der Fahrdraht in einem Depot neben der Werkstatt für den Betrieb der in Aufarbeitung befindlichen EL 30-1 (Lok 120). Kurzerhand wurde aber auch die elektrische Anlage der EL 6 aus Gittersee (Lok 9) überprüft und ergänzt. Im nächsten Schritt wollen wir den Fahrdraht bis auf den Werkstattvorplatz erweitern, um den Besuchern in einem zugänglichen Bereich unsere Elektrolokomotiven mit niedriger Fahrdrahthöhe vorführen zu können.

    Ursprünglich sind die elektrischen Anlagen der Lokomotiven für 220 Volt Gleichspannung ausgelegt, was es dann auch ermöglicht, die Fahrzeuge bei der Streckenförderung schwerer Züge im Bergbau einzusetzen. Bei uns wird jedoch nur mit etwa 100 Volt Gleichspannung gefahren, was für den Museumsbetrieb völlig ausreichend ist.

    Auf beiden Gleisen im Depot neben der Werkstatt geht es derzeit recht eng zu, der Bereich ist für Besucher derzeit leider nicht zugänglich.
    Foto: J. Lenk, 24.04.2021
    Blick in den Führerstand: In der linken Hand das Handrad des Fahrschalters, in der rechten Hand die Bedieneinrichtung der Bremse. Im Hintergrund sieht man außerdem den Erdungsschalter.
    Foto: J. Lenk, 24.04.2021
  • Endlich wieder auf eigenen Beinen

    Die Arbeiten am Rahmen und Fahrwerk der LKM Ns 2 f 248687/1955 aus Halle (Lok 71) sind mittlerweile so weit fortgeschritten, dass am Osterwochenende der Wiedereinbau der Achsen erfolgen konnte. Nun geht es weiter mit den Aufbauten, sodass man sich bald in der Cabrio-Ns 2 den Sommerwind um die Nase wehen lassen kann.

    Geht eng zu: Vor dem Einbau der Achsen werden die ersten Teile des überarbeiteten Bremsgestänges montiert.
    Foto: M. Weber, 06.04.2021
    Gleich wieder mit Bodenhaftung: Beim Ablassen des Lokrahmens muss genau darauf geachtet werden, dass die Federung an der richtigen Stelle im Rahmen sitzt.
    Foto: M. Weber, 06.04.2021
  • Feldbahn im Schnee

    Da Frau Holle derzeit im ganzen Land für einen schneereichen Winter sorgt, konnten wir an den vergangenen Wochenenden nach längerer Zeit wieder unsere „Räumtechnik“ zum Einsatz bringen. Die 1959 bei LKM gebaut Lok vom Typ Ns 2 h (ehem. Spannbetonwerk Coswig, Lok 64) macht sich zunächst mit einem originalen Feldbahn-Schneepflug nützlich, um anschließend einige Rangierarbeiten zu übernehmen.

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