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Archiv 2012

  • November 2012

    Zur Herbstausstellung am letzten Septemberwochenende zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite. Bei Sonnenschein und beginnender Laubfärbung kamen insgesamt 1200 Besucher ins Feldbahnmuseum. Zum bewährten Programm gehörten natürlich der Fahrbetrieb mit Personen- und Feldbahnzügen, Fahrzeugausstellung, Führungen, Vorträge, Literaturverkauf sowie die kulinarische Versorgung, während die Eisenbahnfreunde Langenau zur Mitfahrt auf ihrer Draisine auf der Regelspurstrecke im Tal einluden. Auf den Regelspurgleisen innerhalb des Museumsgeländes fanden erstmalig Führerstandsmitfahrten mit der N 2 statt. Besonders freuten wir uns über Hr. Engelmann aus Glashütte, welcher am Sonntag ein Modell der ersten elektrischen Gruben-Ellok „Dorothea“ sowie mehrere Modelldampfmaschinen ausstellte.

    Unsere Krauss-Dampflok im besten Fotolicht auf der Verladerampe. Foto: M. Otto, 29.9.2012.
    Auch ein Grubenzug mit der Gitterseer EL 9/01 und der B 660 aus dem Kalkwerk Ludwigsdorf war zur Ausstellung im Fahrbetrieb zu erleben. Im Hintergrund die Fahrdrahtlok vom Typ EL 6, welche ursprünglich ebenfalls bei der Wismut in Dresden-Gittersee eingesetzt war. Foto: M. Otto, 29.9.2012.

    Kurz nach der Herbstausstellung war unser Museum zusätzlich ein Ausflugsziel im Vorprogramm des diesjährigen Internationalen Feldbahntreffens bei der Waldeisenbahn Muskau. Außerdem unternahmen mehrere Vereinsfreunde eine Exkursion nach Tschechien zur technikhistorisch sehr interessanten Materialseilbahn von Cerny Dul nach Kuncice nad Labem. Die letzte öffentliche Veranstaltung in diesem Jahr wird dann das Hundeschlittenrennen am 1./2. Dezember sein.

    Am Fuß des Riesengebirges bringt die Materialseilbahn von Cerny Dul auch im Jahr 2012 immer noch zuverlässig Gestein aus einem Kalkbruch zum 8,3 km entfernten Zementwerk. Foto: M. Otto, 3.10.2012.

    Im Museum konnten wir in den letzten Wochen die Arbeiten zur Rekonstruktion der Hochwasserrinne bis auf wenige Restarbeiten abschließen. Damit ist unser Gelände nun hoffentlich wieder vor abfließendem Oberflächenwasser der angrenzenden Felder geschützt. Die Aufarbeitung der O&K MD 3 ist mittlerweile soweit vorangeschritten, dass erste Probefahrten stattfinden konnten, welche erfolgreich verliefen. Die nächsten Schritte werden sich hier vor allem auf die Aufarbeitung des Vorbaus und den Nachbau des Führerhauses konzentrieren. Am Vereins-Lkw erfolgten umfangreiche Arbeiten vor allem am Motor.

    Die Sturzrinne des Hochwasserkanals kurz vor dem Abschluß der Rekonstruktionsarbeiten. Foto: S. Otto, 20.10.2012.
    Probefahrt der MD 3. Foto: M. Otto, 21.10.2012.

    Und zum Schluss ist noch ein Neuzugang zu vermelden. Aus dem Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen erreichte uns eine Deutz OMZ 122. Sie wurde 1940 unter der Fabriknummer 33112 gebaut und war ursprünglich bei der Hamburger Baufirma Burmeister im Einsatz, wo sie nach dem Ende der Feldbahnära noch über viele Jahre hinweg bis 2007 abgestellt war. Besonders erfreulich ist, dass die Lok noch den Originalmotor und große Teile der Druckluftanlassvorrichtung besitzt. Insgesamt ist der technische Zustand aber nicht der beste, Motor und Getriebe sind fest und eine Reihe von Teilen fehlt.

    Mit freundlicher Unterstützung von der Firma Bernd Reichelt Karosseriebau aus Pirna schwebt die OMZ 122 in ihrer neuen Heimat ein. Foto: M. Sommer, 12.10.2012.
  • September 2012

    Die letzten Wochen waren wieder recht ereignisreich. Trotz Urlaubszeit konnte eine Reihe von Projekten vorangebracht werden und allmählich beginnen die Vorbereitungen für die große Herbstausstellung am 29. und 30. September.
    Das Sommerfahrwochenende Anfang August war mit rund 450 Besuchern gut frequentiert. Am Sonnabend wurde der Transport von Erdaushub per Feldbahn demonstriert, um den ursprünglichen Einsatzzweck der Feldbahnen als Güterverkehrsmittel anschaulich zu vermitteln. Dazu wurden in der Nähe des Haupteinganges Muldenkipper mit 0,75 m³ Fassungsvermögen beladen und nach einer Fahrt über das Gelände im Oberen Bruch wieder entleert. An beiden Endpunkten kamen dabei „fliegende Gleise“ zum Einsatz. Aber auch das „normale“ Veranstaltungsprogramm kam mit Personenzugfahrten und Fahrzeugausstellung nicht zu kurz.

    Demonstration von Erdtransporten zum Sommerfahrtag. Foto: S. Otto, 4.8.2012.

    Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Bautätigkeiten stellte wiederum der Hochwasserschutz dar. Im Rahmen einer Arbeitswoche wurde neben anderen Projekten mit Hilfe eines Minibaggers der seit Jahrzehnten nicht mehr gepflegte und vollkommen zugesetzte Kratzbach entlang des Regelspurgleisfeldes entschlammt. Damit wurde in diesem Bereich die Entwässerung der Gleise wieder hergestellt und ein deutlich größerer Abflussquerschnitt im Falle eines Hochwassers erzielt. Am anderen Ende unseres Geländes wurde darüber hinaus der Auslauf des Hochwasserkanals weiter instand gesetzt.
    Im Oberen Bruch konnten wir das Ausziehgleis der Ausweiche fertigstellen sowie das 5. Gleis der nördlichen Abstellgruppe montieren und auf rund ein Drittel der Länge stopfen. Im Aufenthaltsgebäude wurde die Innensanierung von drei Räumen abgeschlossen und an der Museumshalle die farbliche Überarbeitung der Tore begonnen.

    Schmodder, Schmodder und nochmals Schmodder… Entschlammung des Kratzbaches während der Arbeitswoche. Foto: M. Otto, 8.8.2012.
    Der Rohrauslauf der Hochwasserrinne wurde ein kurzes Stück verlängert und die Abflachung der angrenzenden Steilböschungen begonnen. Foto: M. Otto, 10.8.2012.
    Einschottern des Ausziehgleises im Oberen Bruch. Foto: M. Otto, 1.9.2012.
    Stopfen des Abstellgleises. Foto: S. Otto, 1.9.2012.

    Parallel zu den Bauarbeiten geht der normale Besucherbetrieb ebenfalls weiter. Während der Sommersaison ist unser Museum jeden Samstagnachmittag geöffnet. Im Spätsommer kamen dieses Jahr überdurchschnittlich viele Besucher in die Herrenleite und zusätzlich fanden mehrere angemeldete Führungen statt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr von Stadt Wehlen übten auf der Regelspuranlage das Löschen sowie die Bergung von Verletzten bei einer Eisenbahn und konnten sich bei dieser Gelegenheit mit unserem Gelände weiter vertraut machen.

    Auch an normalen Samstagen drehte der Personenzug aufgrund der guten Besucherresonanz häufig seine Runden. Der vordere Wagen ist anlässlich der Schuleinführung der sächsischen Erstklässler am selben Tag entsprechend geschmückt. Foto: M. Lenk, 1.9.2012.
    Zum Glück nur eine Übung: Der G-Wagen wurde kurzerhand zu einer brennenden Lok erklärt, während der offene Wagen einen Gefahrguttransport symbolisieren sollte. Foto: S. Otto, 8.9.2012.

    Am Wochenende des 8. und 9. Septembers wurde in Porschendorf das 700-jährige und im benachbarten Elbersdorf das 600-jährige Ortsjubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass bauten wir unsere Transportable Anlage im Bereich des ehemaligen Bahnhofes von Porschendorf sowie auf der anschließenden Trasse Richtung Dürrröhrsdorf bis über den Wesenitz-Viadukt auf. Auf insgesamt rund 270 m Streckenlänge wurde damit bei schönem Spätsommerwetter 61 Jahre nach ihrer Stillegung die Nebenbahn nach Weißig zumindest symbolisch wiederbelebt, was bei vielen Anwohnern alte Erinnerungen wachrief. Der Zug war immer gut gefüllt und durch den angenehm familiären Charakter des Festes herrschte allseits gute Stimmung. Ein besonderes Dankeschön geht an die örtliche Niederlassung der Firma FibreCem, welche uns als Gegenleistung für den Einsatz der Transportablen Anlage einen größeren Posten Dachdeckungsmaterial sponsert.

    Ländliche Idylle in Porschendorf mit unserer Transportablen Anlage. Foto: S. Otto, 8.9.2012.
    Auf dem Wesenitz-Viadukt. Foto: M. Sommer, 9.9.2012.
  • Juli 2012

    Am Wochenende 4./5. August stehen die diesjährigen Sommerfahrtage in der Herrenleite auf dem Programm. Während am Sonntag der normale Personenzugbetrieb und die Fahrzeugausstellung im Vordergrund stehen, soll am Sonnabend ein Foto-Tag stattfinden. Dabei werden authentische Feldbahnzüge vorgeführt sowie deren Be- und Entladung demonstriert. Zwischendurch soll aber auch an diesem Tag der Personenzug zum Einsatz kommen.

    Zur Vorbereitung der Sommerfahrtage wurde in der Nähe des Haupteinganges ein fliegendes Baugleis verlegt – hier bei der Probefahrt. Foto: S. Otto, 28.7.2012.

    Im Jahr 2010 richtete ein Hochwasser auf unserem Gelände großen Schaden an. Als Konsequenz daraus wurde ein Hochwasserschutzkonzept entwickelt und seit dieser Zeit kontinuierlich an der Umsetzung der mit erheblichem Aufwand verbundenen Maßnahmen gearbeitet. Dazu gehört u. a. die Rekonstruktion einer Hochwasserrinne, welche das anfallende Oberflächenwasser von den benachbarten Feldern abführt, aber leider Anfang der 90er Jahre bei Sanierungsarbeiten auf dem damals noch von der Bundeswehr genutzten Gelände beschädigt wurde.
    Am 2. Juli dieses Jahres regnete es in der Region Lohmen innerhalb weniger Stunden 70 Liter je Quadratmeter. Die bereits zu weiten Teilen reparierte Hochwasserrinne bestand ihre Bewährungsprobe und schützte das Museum vor einem erneuten Unglück. Da die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, fand leider trotzdem ein kleiner Teil des Wassers seinen Weg bis zu unseren Gleisen, richtete aber nur geringen Schaden an.
    Die Arbeiten an der Rinne machten seitdem weitere Fortschritte. Das Thema Hochwasserschutz wird uns aber noch eine ganze Weile begleiten, da auch an anderen Stellen Maßnahmen notwendig sind. 

    Abgesehen von Verunreinigungen im Gleisbereich sind wir diesmal glimpflich davon gekommen. Zum Vergleich: Nach dem Hochwasser 2010 hing das Streckengleis stellenweise einen halben Meter in der Luft. Foto: M. Otto, 3.7.2012.
    Während im Vordergrund der gut gefüllte Schlammfang geleert wird, geht hinten die Ausmauerung der Rinne weiter. Foto: S. Otto, 7.7.2012.

    Neben dem Hochwasserschutz haben wir uns in den letzten Wochen bei meistens subtropischer Witterung u. a. der Innensanierung von drei Räumen im Aufenthaltsgebäude gewidmet. Im Kompressorenanbau an der Lorenschmiede wurde ein Güldner-Dieselmotor eingebaut, welcher zukünftig die Transmission antreiben soll. Weiterhin wurde im Lagergebäude kräftig aufgeräumt und ein Großteil unserer Grünflächen gemäht. Für zukünftige Fahrzeuginstandsetzungen konnten wir einen seltenen Zweizylinder-Jung-Motor vom Typ SZ 110 sowie zwei Schönebecker Dreizylinder-Motoren erwerben. Von einer ehemaligen Steinsäge in Dohma wurde ein historischer Portalkran geborgen und in Einzelteilen ins Museum überführt.

    Im Sommer eine immer wiederkehrende Arbeit: Die Pflege unserer Grünflächen. Foto: S. Otto, 21.7.2012.
    Demontage des Portalkranes in Dohma. Foto: M. Otto, 23.6.2012.

  • Juni 2012

    Zur diesjährigen Pfingstausstellung konnten wir bei angenehmem Frühsommerwetter fast 2000 Besucher in die Herrenleite locken. Diese erlebten einen umfangreichen Fahrbetrieb mit Personen- und Lorenzügen sowie zahlreiche ausgestellte Fahrzeuge. Bei Führungen, Diavorträgen und der nachmittäglichen Fahrzeugparade wurde über die Geschichte der Feldbahnen sowie unseres Geländes berichtet. Zum Rahmenprogramm gehörten neben der kulinarischen Versorgung und dem kostenlosen Pendelbus nach Pirna-Copitz u. a. auch die beliebten Fahrten mit den Draisinen aus Langenau und Schwarzenberg auf der Regelspurstrecke im Tal sowie mehrere Stände für Literatur, Souvenirs und Kinderbasteln. Über zwei Gäste freuten wir uns ganz besonders. Zum einen war Familie Fest aus Königshain mit einer Schöma CDL 20 samt vierachsigem Personenwagen als Gastfahrzeuge angereist. Zum anderen brachte Familie Werner aus Löbau ihre Minibahn im Maßstab 1:3 mit, wobei das neue Modell einer Ns 2 f erstmalig öffentlich vorgeführt wurde.

    Während der Fahrzeugparade am Nachmittag. Foto: M. Otto, 28.5.2012.

    Auch ein Neuzugang ist zu vermelden. Aus Berlin erreichte uns eine Gmeinder 10/12 PS (3780 / 1942), welche bis in die 70er Jahre in der Ziegelei Fürth im Odenwald eingesetzt war und anschließend verschiedene Stationen in Privatbesitz durchlebte. Sie besitzt noch den ursprünglichen Güldner-Motor und konnte nach einer technischen Durchsicht bereits erste Fahrten in der Herrenleite unternehmen.

    Ankunft der neuen Lok in der Herrenleite. Rangierhilfe leistet die RL 1 a. Foto: M. Sommer, 30.4.2012.

    Ansonsten wurden die laufenden Projekte fortgeführt. Dazu zählen u.a. die Verlängerung des Ausziehgleises der neuen Ausweichstelle im Oberen Bruch, die weitere Ausmauerung der rekonstruierten Hochwasserrinne sowie die weitere Aufarbeitung der MD 3 und der Gmeinder 45/50 PS. Neu in Angriff genommen wurde die technische Instandsetzung des Muldenvorderkippers aus Nentmannsdorf. Aber auch die laufenden Instandhaltungs- und Pflegearbeiten am Gelände lassen uns nicht los. So wurde zum Beispiel ein Entwässerungsgraben am Regelspurgleisfeld von Hand entschlammt und vertieft.

  • Mai 2012

    Nach dem Ende des Winters, der diesmal seinem Namen alle Ehre machte, ging es mit einer Reihe von Bauprojekten deutlich voran und die Vorbereitungen auf die große Feldbahnschau zu Pfingsten laufen. An der neuen Ausweichstelle im Oberen Bruch wurde nach der Fertigstellung des Planums das dritte Gleis inklusive dreier Weichen neu verlegt und komplett gestopft. Zur Sicherung der im Oberen Bruch abgestellten Fahrzeuge wurde am Beginn der Gefällestrecke eine schwenkbare Gleissperre neu gebaut, deren Konstruktion an ein Vorbild aus einem Feldbahnbetrieb angelehnt ist. Auch die Rekonstruktion der Hochwasserrinne machte gute Fortschritte. So konnten wir die Sturzrinne bereits bis zur Hälfte ausmauern und den Einlaufbereich am Streckengleis inklusive eines Sandfanges weitgehend fertigstellen. Bei unserem Wasseranschluss wurde das seit Jahren bestehende Provisorium einer frei über die Bruchkante herunterhängenden Leitung beendet. Nach aufwändigen Vorbereitungen wurde die neue, dauerhafte Leitung angeschlossen und in Betrieb genommen. An der Lorenschmiede erfolgten weitere Maurerarbeiten.

    Stopfen des dritten Umfahrungsgleises im Oberen Bruch, 7.4.2012.
    Überblick über die Gleisbaustelle. Rechts im Hintergrund die im Bau befindlichen Abstellgleise, 7.4.2012.

    Die erste Veranstaltung im neuen Jahr war die Beteiligung an den Bahnerlebnistagen in der Sächsischen Schweiz am 21./22. April. Neben der Besichtigung unserer Fahrzeugausstellung konnten ein Personen- sowie ein authentischer Feldbahnzug parallel im Einsatz erlebt werden. Insgesamt kamen 200 Besucher an diesem Wochenende in die Herrenleite. Bereits zwei Wochen zuvor nahmen wir mit der RL 1 a als Gastfahrzeug am 20jährigen Jubiläum der Feldbahnabteilung des Eisenbahnmuseums Chemnitz teil.

    An der MD 3 wurde inzwischen das Getriebe überprüft und erste Arbeiten an den Gehäuseteilen erledigt. Derzeit läuft die Aufarbeitung bzw. Montage der Bedienelemente im Führerstand. An der 45/50 PS-Gmeinder geht es in kleineren Schritten am Fahrwerk voran, u. a. wurden die Radsätze bei einer Fachfirma aufgeschweißt und reprofiliert. Unser Vereins-Lkw vom Typ S 4000 erfuhr in diesem Frühjahr eine Reihe von Instandhaltungsarbeiten und kam bei mehreren längeren Touren zum Einsatz.

    Blick in das offene Getriebe der MD 3, 24.3.2012.
    Unser S 4000 sonnt sich vor der Werkstatt, 24.3.2012.

    An der Zufahrtsstraße aus Mockethal zu unserem Museum bildete ein Einschnitt im Bereich einer ehemaligen Steinbruchverladung bisher ein Nadelöhr. Das Problem war der schlechte Straßenzustand, zu welchem sich oftmals eine große Pfütze aus nicht abfließendem Regenwasser gesellte. Zu unserer großen Freude hat die Gemeinde Wehlen an dieser Stelle nun eine Entwässerung eingebaut sowie die Fahrbahndecke teilweise erneuert, so dass unsere Besucher jetzt deutlich entspannter das Feldbahnmuseum erreichen können.

    Unsere Zufahrtsstraße während der Bauarbeiten, 17.3.2012.

    Seit 2005 bestand ein gegenseitiges Leihverhältnis mit dem Torfmuseum Bad Wurzach, in dessen Rahmen eine unserer Jung EL 105 den einsatzfähigen Fahrzeugbestand auf der dortigen Besucherfeldbahn verstärkte, während im Gegenzug eine historisch interessante und noch im Ursprungszustand befindliche Henschel DG 13 in die Herrenleite kam. Da sich einerseits die Inbetriebnahme der Henschel aufgrund zahlreicher technischer Probleme immer weiter verzögerte und die notwendigen Reparaturen mit hohem finanziellen Aufwand verbunden gewesen wären und andererseits in Bad Wurzach mittlerweile weitere betriebsfähige Loks zur Verfügung stehen, haben wir das Leihverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen vorfristig aufgelöst. Am 24. März wurden nun beide Lokomotiven wieder zurückgetauscht.

    Begegnung beider Tauschobjekte in der Herrenleite. Die DG 13 wird von der wieder zurückgekehrten EL 105 auf den Lkw nach Bad Wurzach rangiert, 24.3.2012.

    Alle Fotos: Michael Otto.

  • März 2012

    Seit dem Jahreswechsel standen aufgrund der Witterung vor allem Freischnittarbeiten und die Auffüllung unserer Feuerholzvorräte auf dem Programm. Bei teilweise bitterkalten Temperaturen wurden mehrere abgängige Bäume im Oberen Bruch gefällt und auf Ofengröße gebracht. Parallel dazu wurde in der Werkstatt kräftig aufgeräumt.

    Fällarbeiten im Oberen Bruch, 4.2.2012.
    Gute Stimmung beim Holzspalten – trotz Temperaturen von -15 °C, 11.2.2012.

    Bei den Fahrzeugen konzentrierten sich die Arbeiten vor allem auf die MD 3 und das Fahrwerk der 45/50 PS-Gmeinder. Kleinere Arbeiten wurden an der Obergorbitzer AEG, der V 10 C aus Buchwäldchen sowie einem Gabelstapler erledigt. Die Vorbereitungen für den weiteren Gleisbau im Oberen Bruch gehen ebenfalls voran. Dazu wurden weitere Gleisjoche aus S 18-Schienen und neuen Stahlschwellen montiert. Im historischen Steinbruchgebäude wurden Schäden am Innenputz ausgebessert, welche durch die Hochwasserereignisse im Jahr 2010 und die damit verbundene Setzung am Gebäude entstanden waren.

    Sanierung des Innenputzes im Aufenthaltsraum, 4.2.2012.

    Alle Fotos: Michael Otto.

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