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Mai 2013

Die große Feldbahnschau zu Pfingsten in der Herrenleite ist nicht mehr lange hin und die Vorbereitungen laufen. Aber auch sonst hat sich wieder einiges getan. Nachdem wie überall in Deutschland der Winter lange Zeit seinen Platz nicht räumen wollte und damit Bauarbeiten im Gelände und an der Infrastruktur so gut wie unmöglich waren, konzentrierten wir uns auf Arbeiten an den Fahrzeugen. So gab es größere Fortschritte an der Führerhausinnenverkleidung der Coswiger Ns 2 h und an der Guttauer Ns 2 f wurden umfangreiche Reparaturen am Motor in Angriff genommen. Am Vereins-Lkw standen die stählernen Pritschenwände zur Überarbeitung an. Hier mussten einige Bereiche durch neuen Stahl ersetzt werden. Daneben führten wir die Arbeiten an der MD 3 und der großen Gmeinder fort. Auch auf dem Wagensektor gibt es Erfreuliches zu berichten. Durch den Bau der Abstellgleise im Oberen Bruch ist es uns nun möglich, weitere Wagen auf die Gleisanlage und damit in Betrieb zu setzen, welche bisher abseits der Gleise eingelagert waren. In diesem Zusammenhang soll unser Ausstellungsbestand um einen ganzen Zug aus TGL-Muldenkippern mit 1,0 m³ Fassungsvermögen erweitert werden,  um damit ein typisches Bild der Feldbahnen in der DDR zeigen zu können.

Vor ihrer Inbetriebnahme erhalten die Wagen eine technische Durchsicht, wobei vor allem an den Achslagern Wartungs- und Reparaturarbeiten notwendig sind, 27.4.2013.
Montage der Führerhausinnenverkleidung bei der Ns 2 h. Viele der Holzteile waren leider nicht zu retten und werden originalgetreu rekonstruiert, 2.4.2013.
Reparatur der Seitenwände vom S 4000 – noch liegt überall Schnee, 4.4.2013.

Auch am neuen Vortragsraum im Heizhaus ging es weiter. Der Untergrund für den neuen Fußboden wurde für das Betonieren vorbereitet, die Sicherung der großen Fenster fortgeführt und ein separater Lagerraum weiter vorgerichtet. Auf einer unserer Wiesen im Museumsgelände pflanzten wir als Vorbereitung für einen späteren musealen Schaubereich drei Obstbäume. Um gleichzeitig der Natur etwas Gutes zu tun, verwendeten wir dafür Holzapfelbäume, welche im Rahmen eines Projektes der Grünen Liga Osterzgebirge e.V. und dem Staatsbetrieb Sachsenforst zur Rettung bedrohter Wildobstarten speziell nachgezüchtet worden. Die seit Herbst 2009 als privates Gastfahrzeug in der Herrenleite hinterstellte polnische Gls 30 hat uns wieder verlassen.
Den Auftakt in die Veranstaltungssaison bildete wiederum unser Fahrtag zu den Bahnerlebnistagen in der Sächsischen Schweiz. Während sich der Himmel am Sonnabend noch weitgehend bedeckt hielt, konnten wir am Sonntag unsere Besucher bei strahlendem Sonnenschein in den Frühling fahren.

Baum des Jahres 2013. Das Bundeslandwirtschaftsministerium zählte in einer aktuellen Studie deutschlandweit nur noch 5600 Wildäpfel, drei weitere stehen seit diesem Frühjahr im Feldbahnmuseum und bilden eine Mini-Streuobstwiese. Foto: M. Lenk, 20.4.2013.
Gut besetzter Personenzug während der Bahnerlebnistage, 21.4.2013.
Richtige Feldbahnzüge fuhren natürlich auch – hier mit der H 1, 21.4.2013.

Soweit nicht anders angegeben, alle Fotos: Michael Otto.