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Juni 2013

Der erste Tag der großen Feldbahnschau zu Pfingsten begann trüb und regnerisch, doch ab Mittag lichteten sich die Wolken und das Wetter zeigte sich für die nächsten zweieinhalb Tage von seiner schönen Seite. Zu sehen gab es wieder das bewährte Programm aus Feldbahnfahrbetrieb, Führungen, verschiedenen Ständen, kulinarischer Versorgung und den Draisinenfahrten auf der Regelspurstrecke im Tal. Als besonderen Gast konnten wir nach drei Jahren wieder mal die Freunde der IG Spur II bei uns begrüßen, welche diesmal eine große Modulanlage zum Thema Harzer Schmalspurbahnen mitbrachten. Auch der Nachbau eines sogenannten Förderbahnwagens aus dem Ersten Weltkrieg war auf 600 mm als Gastfahrzeug von Familie Köhler aus Leipzig am Samstag im Einsatz. Insgesamt fanden rund 2.200 Besucher den Weg in die Herrenleite.

Nicht weniger als 20 Muldenkipper hängen hier am Haken. Parallel zum Besucherzug wurden abwechselnd verschiedene Feldbahnzüge eingesetzt. Foto: S. Otto, 19.5.2013.
Eine der mehrmals am Tag stattfindenden Führungen ist hier am Steinbruchgebäude von 1920 angekommen. Neben den Feldbahn-Themen gibt es auch zur Geschichte unseres Geländes viel Interessantes zu berichten. Foto: S. Otto, 19.5.2013.
Die Modellbahnanlage der IG Spur II nahm einen Großteil der Museumshalle in Anspruch und war meistens dicht umlagert. Die Aufnahme entstand kurz vor Feierabend. Foto: M. Otto, 19.5.2013.

Die Ende Mai über Ost- und Süddeutschland hereingebrochene Hochwasserkatastrophe traf auch die Sächsische Schweiz. Während an vielen Stellen verheerende Schäden auftraten, ist unser Museumsgelände glimpflich davon gekommen. Die seit 2010 unternommenen Anstrengungen beim Hochwasserschutz haben sich gelohnt, auch wenn sich dadurch andere, meist öffentlichkeitswirksamere Projekte deutlich verzögerten. Die instandgesetzte Hochwasserrinne funktionierte bestens und führte das von den Feldern strömende Oberflächenwasser sicher ab. Allerdings wurden am anderen Ende des Geländes Teile der Regelspurgleisanlage durch den Kratzbach wieder überschwemmt. Auch wenn hier vorerst keine akuten Schäden auftraten, besteht für die Zukunft an dieser Stelle noch Handlungsbedarf.

Von der Kapazitätsgrenze glücklicherweise noch ein ganzes Stück entfernt – die rekonstruierte Hochwasserrinne im Einsatz. Foto: M. Otto, 2.6.2013.
Aller Anfang macht Spaß! Am 10. Juni 1978, also vor fast genau 35 Jahren, wurde unsere erste Lok nach Dresden-Klotzsche transportiert und damit der Grundstein für unser heutiges Feldbahnmuseum gelegt. Hier beim Abladen in Klotzsche mit bestens gelaunten Mitstreitern der ersten Stunde. Foto: Sammlung HFD, 10.6.1978.