Wagen 820: Ventilatorwagen

Wagen 820 in der Lorenbaracke. Das Anschlußkabel ist ein Opfer von Kupferdieben geworden. Foto: Rainer Dominik, 2026.
Der gleiche Wagen im Einsatz in der Ziegelei Dresden-Luga. Das Loch im Mantelblech und der schräge Schweißnahtrest machen ihn ziemlich unverwechselbar. Foto: Rainer Dominik, 1993.

Für den kontinuirlichen Brennprozesses im Ringofen (Wikipedia) müssen permanent frische getrocknete Rohlinge in den Brennkanal eingestapelt und fertige Ziegel herausgefahren werden. Durch die Restwärme herrschen auf der Ausfahrseite Temperaturen von etwa 70 °C, aber hier zieht permanent frische Verbrennungsluft ein. Auf der Einstapelseite sind es „nur“ etwa 50 °C, aber dafür „Windstille“, da der nächste Papierschieber jeden Luftzug unterbindet. Um die schwere körperliche Arbeit wenigstens ein bißchen zu zu erleichtern, wird deshalb mit dem Ventilator für ein wenig Erfrischung gesorgt. Der Elektromotor hat eine Leistung von etwa 3 kW.

Autor: Rainer Dominik, letzte Änderung 17.07.2026