
Dieser Wagentyp polnischen Fabrikats kam in der DDR nur selten zum Einsatz. Er kann mit 12 Sitzplätzen 1,5 mal soviel Personen befördern wie z. B. die Wismut-Mannschaftstransportwagen. Allerdings wird das mit sehr großen Überhängen über die Drehzapfen erkauft, was im Gleisbogen zu einem weiten Ausscheren des Wagens aus der Gleismitte führt. Besonders in Gegenbögen, von denen es in Form von Gleiswechseln jede Menge untertage gibt, führt das zu hohen Querkräften in der Kupplung, die schnell zu einer Entgleisung führen können. Sie sind also nur für große Gleisradien geeignet. Der Schachtbau Nordhausen war in der DDR für viele Tunnelprojekte zuständig. Diese sind in der Regel weitestgehend geradlinig trassiert, so daß der Wagen bei solchen Projekten problemlos eingesetzt werden konnte. Zum schnellen Verladen sind an den Seitenwänden vier Stahlringe angeschweißt.
am Objekt vermessen |
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| Länge über Puffer | 4,2 m | |
| Breite | 0,95 m | |
| Drehzapfenabstand | 1,31 m | |
| Überhang über Drehzapfen | 1,45 m | |
| Radsatzabstand im Drehgestell | 0,43 m | |
| Spurweite | 600 mm | |
| Raddurchmesser | 300 mm | |
Autor: Rainer Dominik, letzte Änderung: 09.06.2026
