Der Wagen hatte ursprünglich die im Steinbruch Füssel, Königsbrück vorherrschende Spurweite von 700 mm und dementsprechend einen breiteren Rahmen. Nach seiner Übernahme durch die HFD ist er auf 600 mm umgespurt worden. Die fehlende Stoßstrebe zwischen den Puffern und die fehlenden Stützen an den Abrollböcken lassen darauf schließen, daß er nur für Handbetrieb ausgelegt ist.
Als Besonderheit hat er eine gezahnte Abrollvorrichtung, was auf ein recht zeitiges Baujahr des Wagens hindeutet. Bei späteren Bauarten von kleineren Muldenkippern übernehmen die Abrollohren und ggf. die Führungswinkel die Funktion der seitlichen Führung. Eine weitere Besonderheit ist, daß beim Kippen bis zum Ende der Kippbewegung reines Abrollen vorliegt, während bei moderneren Ausführungen im zweiten Teil der Kippbewegung sich das Wiegenauge bzw. der Führungsbolzen am Abrollohr gleitend bewegt.

Autor: Rainer Dominik, letze Änderung: 23.07.2026


